Stefan Lehner - Der Weg zurück in die Arbeitswelt
Für ihn keine Selbstverständlichkeit, denn Lehner ist seit seiner Gehirnblutung vor 18 Jahren körperlich stark eingeschränkt. Dass es nach so vielen Jahren mit einer Anstellung geklappt hat – dass hat er Thomas Schaffner zu verdanken, dem Niederlassungsleiter von Hermes in Neutraubling. Er und seine Kolleginnen und Kollegen sind dem Verein zweitesLEBEN e.V. seit vielen Jahren eng verbunden, treue Spender und Unterstützer.
Lehner arbeitet im Homeoffice für Hermes. Obwohl es nur einige Stunden pro Woche sind, ist er darüber sehr glücklich. Allerdings wird sein Verdienst auf seine staatliche Unterstützung angerechnet und entsprechend gekürzt. Aber das ist ihm egal: Hauptsache wieder gebraucht werden und eine sinnvolle und notwendige Arbeit erledigen.
Lehner war vor einigen Jahren Besucher des NNZ, in der Werkstatt für LebensKunst: dort erledigte er vor allem handwerkliche Tätigkeiten trotz seiner rechtsseitigen Lähmung mit großem Geschick. Und: Lehner ist – nach jahrelangem Leben in einem Pflegeheim – Bewohner im WOHNEN zweitesLEBEN.
Er fühlt sich wohl, er führt endlich wieder ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben.
Ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben wünschen sich viele Menschen mit Behinderung.
Allerdings sind für Arbeitnehmer nicht wenige Hürden zu bewältigen, wenn es um die Einstellung Behinderter geht.
Lehner ist ein Beispiel dafür, dass es klappen kann. Mit Unterstützung, wie sie der Verein zweitesLEBEN e.V. den Menschen mit erworbener Hirnschädigung möglich macht.
Und dank der Unterstützung vieler Menschen, wie Thomas Schaffner.
Hier der Link zum Artikel in der MZ:
https://www.mittelbayerische.de/nachrichten/regionale-wirtschaft/der-weg-zurueck-in-die-arbeitswelt-stefan-lehner-sorgt-fuer-zuverlaessige-hermes-lieferungen-20893825